Paul-Gerhardt-Kirche Bielefeld e.V.

Archiv für April 2007

22. April 2007, 13:09 Uhr

Bevollmächtigte sind „Presbyter light“. Warum „light“? Sie sind nicht durch demokratische Wahlen legitimiert. Ihre wichtigste Aufgabe  ist die Vorbereitung der nächsten Presbytherwahl.

Normalerweise sollten nach einer Fusion sofort Neuwahlen stattfinden und damit die ehemaligen Presbyter durch neue gewählte Presbyter ersetzt werden.

Die Presbyter light (Bevollmächtigte) sind nach der Kirchenordnung von Westfalen zulässig, wenn eine Wahl unzumutbar ist, weil die reguläre Wahl kurz bevorsteht oder wenn keine außerordentlichen Entscheidungen zu erwarten sind. Tauchen Probleme auf, sind Neuwahlen zu einem Presbyterium anzusetzen. Das Landeskirchenamt hat dies im Rahmen der Dienstaufsicht zu überwachen.

Der Verkauf der Kirche eines Gemeindebezirks mit den Stimmen des nicht betroffenen Bezirks gegen den erklärten Willen der Gemeindeglieder hat dann schon eine besondere Brisanz. Wenn dann noch die Mitglieder des betroffenen Bezirks zurücktreten und das ganze mit Wortbruch einhergeht, ist sicherlich die Vollmacht von Presbytern light überfordert.

Hier hätte die Landeskirche einschreiten und Neuwahlen ansetzen müssen!

19. April 2007, 12:02 Uhr

Was ist eine Anhörung?

In einer Anhörung hat sich der zur Anhörung Verpflichtete beim Anzuhörenden durch geeignete Maßnahmen eine umfassenden Überblick über die Meinungen und Absichten des Anzuhörenden zu verschaffen.

Wie mache ich das bei einer Kirchengemeinde? Die Einladung zu einer Gemeindeversammlung, bei welcher 1 – 2 % der Mitglieder teilnehmen, dürfte wohl auf keinen Fall ausreichen. Wie also soll ich die Meinungen erfragen? weiterlesen »

6. April 2007, 13:44 Uhr

– oder Machtarroganz,Einschüchterung, Angst?

Bei der ev. Landeskirche von Westfalen

„Offenhalten“ einer Kirche, damit die weitere Nutzung für die Gemeindeglieder gewährleistet ist.

Der Präses Alfred Buß Bielefeld spricht mit der Justizministerin des Landes NRW – statt mit uns – um Druck auf einen aktiven Richter auszuüben. Das Gleiche geschieht über die lippische Landeskirche, um einen pensionierten Pfarrer einzuschüchtern.

Die Superintendentin Regine Burg Bielefeld fordert Demokratie ein und lässt nicht demokratisch legitimierte Personen wichtige Entscheidungen fällen.

Der Seelsorger der Gemeinde Alfred Menzel schließt die Toiletten zu.

Der Seelsorger stellt Strafantrag gegen seine Gemeindeglieder.

Die Seelsorger verängstigen Gemeindeglieder, welche die „private“ Kirche besuchen wollen, mit „Rechtsbruch“.

Am 5.4.07 überbrachte ein Lokalpolitiker eine Spende über 50 € von einem älteren Gemeindeglied. Sie hatte Bedenken es selbst zu überbringen, da sie Repressalien seitens der Seelsorger fürchtet.